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MFO im Herzen des Ländlichen Raums ein wissenschaftliches Aushängeschild für Deutschland

Von links nach rechts: Prof. Gerhard Huisken, Marion Gentges MdL, Andreas Deuschle MdL, Sabine Kurtz MdL, Prof. Stephan Klaus, Bürgermeister Matthias Bauernfeind und Raimund Haser MdL
Von links nach rechts: Prof. Gerhard Huisken, Marion Gentges MdL, Andreas Deuschle MdL, Sabine Kurtz MdL, Prof. Stephan Klaus, Bürgermeister Matthias Bauernfeind und Raimund Haser MdL
Gemeinsam mit den Fraktionskollegen Andreas Deuschle, Sabine Kurtz und Raimund Haser aus dem Arbeitskreis für Wissenschaft, Forschung und Kunst der CDU-Landtagsfraktion besuchte Marion Gentges das Mathematische Forschungsinstitut Oberwolfach (MFO). Das MFO gehört zu den angesehensten mathematischen Forschungsinstituten der Welt. Es wurde bereits 1944 gegründet und ist seit 2005 Mitglied der Leibnitz-Gemeinschaft. „Es wurde schon mehrfach versucht unser Konzept zu kopieren, aber es ist noch niemandem gelungen. Das MFO ist einzigartig auf der Welt.“, so Professor Gerhard Huisken, der Leiter des Instituts. 
Die Vermutung von Marion Gentges, dass die Abgeschiedenheit des Instituts der Forschung dienlich sei, da man sich frei von Ablenkung der Forschung widmen könne, wurde von Prof. Huisken und Prof. Klaus, dem wissenschaftlichen Administrator, bestätigt.
Über 2600 Gäste forschen jedes Jahr im Institut, wobei 70% der Mathematiker aus dem Ausland anreisen. Einen davon lernte Marion Gentges bereits bei Ihrer Wissenschaftsreise im Frühjahr in den USA persönlich kennen. „Bei unserem Gespräch mit der Hochschulleitung der University of Connecticut unterhielt ich mich mit einem Mathematik-Professor und es stellte sich heraus, dass er das MFO in Oberwolfach bereits selbst besucht hatte.“
Neben der Grundlagenforschung, bei der es noch viel zu entdecken gibt, möchte sich das Institut vermehrt der Förderung von weiblichen Mathematikerinnen widmen und für einen besseren Wissenstransfer zwischen Universitäten, Schulen und der Gesellschaft sorgen.
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Unterwegs in der Lahrer Innenstadt

optiker
Um Wünsche und Anregungen der Lahrer Bürger und Unternehmer an die Politik zu erfahren, begab sich Marion Gentges MdL gemeinsam mit den Lahrer Stadträten Harald Günther und Julius Benz, sowie der CDU Stadtverbandsvorsitzenden Annette Korn zum Austausch in die Lahrer Innenstadt. „In der Regel wenden sich die Menschen mit ihren Anliegen an die Politik. Heute möchten wir das Drehbuch einmal ändern und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in der Lahrer Innenstadt aktiv erfragen“, so Marion Gentges. Die Aktion kam gut an und zahlreiche Bürger und auch ansässige Unternehmer nutzen die Gelegenheit und schilderten den politischen Vertretern ihre Anliegen. Die spontanen Gespräche waren dabei so vielseitig, dass fast das gesamte Spektrum der Landes- und Kommunalpolitik abgedeckt wurde. Die Themen reichten von dem Wunsch eine kleine Hundewiese in Zentrumsnähe zu platzieren bis zu der Bitte, besserer Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge zu schaffen. Vor allem die Einzelhändler unterstrichen den Wunsch nach einer lebhafteren Innenstadt und einem besseren Leerstandsmanagement der Stadt mit Blick auf die zahlreichen ungenutzten Gebäude. Mehrfach gelobt wurde die Chrysanthema, von der die Stadt und insbesondere auch die Unternehmer und Ladenbesitzer in der Stadt stark profitieren.
Marion Gentges und ihre kommunalpolitischen Begleiter zeigten sich nach dem gesprächsintensiven Nachmittag dankbar und zufrieden: „Der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort ist durch nichts zu ersetzen, denn nur so erfährt man, wo den Bürgerinnen und Bürgern wirklich der Schuh drückt. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche und bürgernahe Politik.“
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Integration ist ein Geben und Nehmen

AEF-Hornberg7

Die AEF (Academia Espanola Formacion) wurde bereits 1984 von spanischen Emigranten gegründet und ist eine Einrichtung spezialisiert auf Weiterbildung und Integration, gegründet von ehemaligen Einwanderern. Mit Projekten wie bspw. „Neue Heimat Schwarzwald“, einem am Gemeinwesen orientierten Integrationsprojekt, entwickelt die AEF Perspektiven für Einheimische und Neuzuwanderer, damit der Schwarzwald zur neuen Heimat für alle wird. Das Teilprojekt IQ (Integration durch Qualifizierung) „Bienvenid@s – Willkommen – Arbeit und Anerkennung in Baden-Württemberg“, unterstützt Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten bei der Arbeitsmarktintegration.

Seit 2016 bietet die AEF in Hornberg auch Integrationskurse für Flüchtlinge an, die vom Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert werden und den Teilnehmern einiges abverlangen. Diese hohen Anforderungen sorgen dafür, dass die Absolventen für ein erfolgreiches Leben in Deutschland optimal vorbereitet werden. „Das Leistungsangebot der AEF ist hervorragend durchdacht und leistet gerade bei dem so wichtigen Thema „Integration“ einen wichtigen Beitrag in der Region. Dass als Gegenleistung dafür von den Teilnehmern Fleiß und Leistungsbereitschaft eingefordert werden, ist wichtig. Integration ist keine Dienst-leistung, sondern ein Geben und Nehmen“, so Marion Gentges.

Die Arbeitslosenquote in der Ortenau liegt aktuell bei knapp 3%, was nahezu einer Vollbeschäftigung entspricht. Aus diesem Grund hört die Landtagsabgeordnete Gentges bei ihren Betriebsbesuchen immer wieder, wie sehr der Fachkräftemangel und die fehlenden Azubis den Unternehmen Sorge bereiten. Dieses Jahr gibt es im Ortenaukreis mehr offene Ausbildungsplätze als potenzielle Auszubildende. Darum ist sich Marion Gentges sicher: „Für die Unternehmen im Land sind gute Kenntnisse in der deutschen Sprache eine zentrale Einstellungsvoraussetzung. Menschen aus dem Ausland, die sich für eine Ausbildung oder Arbeitsstelle in Deutschland bewerben möchten, müssen entsprechende Sprachkenntnisse vorweisen. Erfüllen diese neben den sprachlichen auch die nötigen fachlichen Voraussetzungen, können die Agentur für Arbeit und Organisationen wie die AEF dabei helfen, einen entsprechenden Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden.“

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Landtagsabgeordnete Marion Gentges besucht Firma Gütermann in Gutach im Breisgau

Geschäftsführer Drescher
 
 
Gemeinsam mit Gemeinde- und Kreisräten sowie Mitgliedern der örtlichen CDU besichtigte Marion Gentges die Firma Gütermann in Gutach. Bereits seit 1864 wird dort von Facharbeitern und Spezialisten aus dem Elztal der mittlerweile weltberühmte Nähfaden hergestellt.  Während der Faden früher aus Seide fabriziert wurde, wird er mittlerweile aus feinsten Kunststofffäden gesponnen. Kreativität und Umweltbewusstsein zugleich beweist das Unternehmen durch Fäden, die aus recycelten PET Flaschen gefertigt werden.
Für Marion Gentges MdL eine interessante Erfahrung: „Es ist lehrreich und faszinierend zugleich, einmal hinter die Kulissen blicken zu dürfen und den Herstellungsprozess eines Fadens aus nächster Nähe zu erleben. Höchste Anforderungen an Herstellungsprozess und Produkt, denn so ein Faden muss ja auch was können und die an ihn gestellten Anforderungen erfüllen.“
Damit der hohe Qualitätsanspruch umgesetzt werden kann, forschen und arbeiten fast 400 Menschen im Unternehmen in Gutach. Die Firma Gütermann stellt nicht nur Fäden für Kleider und Anzüge her. Dank vieler Innovationen sind moderne Fäden unter anderem in der Lage Airbags zusammenzuhalten und Schutz für Formel-1-Rennanzüge zu bieten. „Dadurch sind die Fäden der Firma Gütermann so gut wie allgegenwertig und doch oft unbemerkt, aber praktisch unverzichtbar“, so Marion Gentges MdL abschließend.
 
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Schülerwettbewerb des Landtags

Die Landtagsabgeordnete und kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Marion Gentges, lädt alle Schülerinnen und Schüler dazu ein, beim Schülerwettbewerb des Landtags zur Förderung der politischen Bildung mitzumachen.
Bei dem Wettbewerb können die Teilnehmer aus 8 verschiedenen Themen und einer Vielzahl von Arbeitsformen auswählen. „Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Als Einzel- oder Gruppenarbeit können manche Themen  bspw. auch in Form eines Gedichts, Comics, Lieds oder Films umgesetzt werden. Bewusst werden digitalen Medien miteinbezogen“, freut sich Marion Gentges MdL.
Der Schülerwettbewerb, der dieses Jahr erstmalig auch über ein neues Onlineformat verfügt, will Jugendliche dazu anregen sich mit politischen Fragestellungen und Problemen aktiv auseinanderzusetzen. Auch bei der diesjährigen 60. Auflage des Schülerwettbewerbs werden wieder attraktive Preise vergeben. Neben Sachpreisen gibt es unter anderem auch Studienfahrten sowie einen Förderpreis des Landtags für herausragende Arbeiten in Höhe von bis zu 1.250 Euro zu gewinnen. Bei der Preisverteilung werden alle Schularten berücksichtigt.
Einsendeschluss ist der 17. November 2017. Weitere Informationen, darunter auch alle Themen des 60. Schülerwettbewerbs, sind im Internet auf der Homepage www.schuelerwettbewerb-bw.de zu finden oder bei der Landeszentrale für politische Bildung, Lautenschlagerstraße 20, 70173 Stuttgart zu erfahren.
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Mit der kommunalen Initiative gegen Wohnungseinbrüche machen wir den Einbrechern das Leben noch schwerer

Ein Wohnungseinbruch bedeutet für die Opfer materielle Schäden, finanzielle Verluste und große Verunsicherung. Diese psychische Belastung ist oft nur schwer zu überwinden. Jeder fünfte Betroffene zieht nach einem Einbruch aus dem Haus oder der Wohnung aus oder hat zumindest vor, dies zu tun. Der Kampf gegen Einbrecher ist aus diesem Grund ein Schwerpunkt der grün-schwarzen Landesregierung. „Ich freue mich daher sehr, dass die Regierungsfraktionen beschlossen haben, für Maßnahmen der Kommunalen Kriminalprävention gegen Wohnungseinbrüche 200.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Mit der „Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“ setzen wir an der richtigen Stelle an“, so Marion Gentges MdL.
Die konsequente Arbeit zeigt Früchte: Im vergangenen Jahr konnten die Einbruchszahlen gesenkt und die Aufklärungsquote erhöht werden. Das ist Ansporn, bei der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen auch weiterhin einen Schwerpunkt der Polizeiarbeit zu setzen.
„Politik und Polizei sind bei der Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität besonders gefordert, diese sind dabei aber auf die Mithilfe aufmerksamer Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Durch einfache, aber effektive Verhaltensmuster, wie beispielsweise dem Schließen von Fenstern und dem Abschließen von Türen, bewusster Wachsamkeit für Unregelmäßigkeiten in der eigenen Nachbarschaft sowie der schnellen Verständigung der Polizei bei ungewöhnlichen Vorkommnissen kann jeder Einzelne an einem sichereren Miteinander mitwirken“, betont Marion Gentges MdL.
Das Projekt „Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“ fördert innovative Konzepte in baden-württembergischen Kommunen, die der Verhinderung von Wohnungseinbrüchen, der Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls und der Nachbarschaftsförderung dienen.
Die Ausschreibung des Projekts wird noch heute an alle baden-württembergischen Stadt- und Landkreise sowie Gemeinden versandt. Diese können sich als Projektträger bewerben. Die Ausschreibung richtet sich aber auch an andere Institutionen und Vereinigungen wie z. B. Bürgervereine oder Initiativen, welche sich bis zum 30. September 2017 beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg bewerben können. Die Förderung einzelner Projekte ist in Höhe von bis zu 10.000 Euro möglich.
„Einbrüche zu verhindern, kann am besten im gesamtgesellschaftlichen Miteinander erreicht werden. Hierbei ist es nötig, die verschiedensten Akteure vor Ort schon frühzeitig in den Prozess miteinzubinden. Je nach kommunaler Struktur und aktuellen Schwerpunktthemen können dies neben der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung und der Polizei beispielsweise auch Vereine, Kirchen, die freiwillige Feuerwehr, Schulen oder Bürgerinitiativen sein. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt“, so Marion Gentges MdL abschließend.
 
Weitere Informationen zur Bewerbung erteilt das Landeskriminalamt telefonisch unter 0711/5401-3430 oder 3478 oder per Mail pwn@polizei.bwl.de.
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Georg Scholz Haus Kunstforum in Waldkirch hat Mut und Kreativität bewiesen

„Die Landesregierung hat ein Auge darauf, dass zeitgenössische Kunst nicht nur in den Großstädten, sondern auch im Ländlichen Raum und damit in der Fläche sichtbar wird. Durch das Programm zur Förderung von Projekten von Kunstvereinen leisten wir dazu einen wichtigen Beitrag. Besonders freut mich dabei, dass mit dem Georg Scholz Haus Kunstforum auch ein Vertreter aus der Region gefördert wird“, so Marion Gentges MdL, die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und Betreuungsabgeordnete für den Landtagswahlkreis Emmendingen.

Die Landesregierung unterstützt mit dem Förderprogramm im Jahr 2017 insgesamt 13 nichtkommerzielle Kunstvereine und Initiativen bei der Planung und Umsetzung von Ausstellungen und anderen Projekten mit jeweils bis zu 10.000 Euro. Im Mittelpunkt der Förderung steht die Gegenwartskunst, die nicht auf ein bestimmtes Thema festgelegt ist. Die Auswahl der von den Kunstvereinen eingereichten Projektvorschlägen erfolgte durch eine fachkompetente Jury. „Das Förderprogramm kommt direkt den Kunstvereinen und ihrer wichtigen Arbeit zugute. Diese greifen aktuelle gesellschaftliche Themen auf, die sie in vielen Fällen mit ehrenamtlichen Strukturen umsetzen. Es freut mich immer wieder zu beobachten, wie Mut und Kreativität von den Kunstvereinen aktiv gelebt und umgesetzt werden“, so Marion Gentges MdL abschließend.

 

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Investitionen in Schulinfrastruktur sind Investitionen in die Zukunft

Im Jahr 2017 werden 63 Schulbaumaßnahmen an öffentlichen Schulen mit 68 Mio. Euro gefördert. Die Fördermittel, die um 8 Mio. Euro höher liegen als im Vorjahr 2016, stammen aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs. Zusätzliche 12,5 Mio. Euro stehen für 44 Bauprojekte von Ganztagsschulen zur Verfügung. Darauf haben sich das Kultusministerium, das Finanz- und das Innenministerium gemeinsam mit den kommunalen Landesverbänden verständigt. Eine Nachricht, die bei der Landtagsabgeordneten Marion Gentges auf offene Ohren trifft. „Investitionen in die Schulinfrastruktur sind Investitionen in die Zukunft. Es ist notwendig, dass wir dafür ausgiebig finanzielle Mittel zur Verfügung stellen und damit nachhaltig für gute schulische Rahmenbedingungen sorgen. Die Schulen müssen an die jeweiligen Anforderungen vor Ort angepasst werden“, so Marion Gentges MdL.

Angebote der Ganztagesbetreuung, die Herausforderungen der Inklusion und die heterogene Schülerschaft führen zu veränderten Anforderungen an die Schulgebäude, denen Rechnung getragen werden muss. „Das Land Baden-Württemberg gewährt im Rahmen der Schulbauförderung einen Regelzuschuss in Höhe von 33 Prozent des als förderfähig anerkannten Bauaufwands für Um-, Neu- und Erweiterungsbauten. Es freut mich, dass davon auch der Landkreis Emmendingen profitiert. Für den Umbau des Kenzinger Gymnasiums stehen 179.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung“, so Marion Gentes MdL abschließend.

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Gemeinsam für die Kindertagespflege

Gemeinsam für die Kindertagespflege – Runder Tisch im Landratsamt Offenburg zur aktuellen Situation in der Ortenau

Auf Initiative der CDU-Landtagsabgeordneten Marion Gentges MdL trafen sich neben der Abgeordneten, Vertreterinnen der freien Träger der Kindertagespflege, der Sozialdezernent des Ortenaukreises, Georg Benz, Leiter und Mitarbeitende des Jugendamtes sowie zwei Vertreter des Landesverbandes Kindertagespflege Baden-Württemberg e.V. zu einem Gespräch über aktuelle Herausforderungen in der Kindertagespflege im Ortenaukreis.
Wie die Vorsitzenden der freien Träger deutlich machten, gebe es Handlungsbedarf vor allem was die Schaffung von neuen Plätzen in der Kindertagespflege anginge. Plätze bei Tagesmüttern und –vätern seien nach wie vor stark gefragt, allerdings sei es immer schwieriger, Tagespflegepersonen zu finden und damit neue Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen.
Entsprechend wurde diskutiert, welche Möglichkeiten bestehen um die Tätigkeit als Tagespflegeperson attraktiver zu gestalten und bürokratische Hindernisse abzubauen. Konkret ging es dabei unter anderem um die Ausgestaltung der so genannten Pflegeerlaubnis, die in der Ortenau bis dato aus Gründen des Kindeswohls die Betreuung von drei Kindern unter drei Jahren zulässt, obwohl gesetzlich die Betreuung von bis zu fünf Kindern gleichzeitig unabhängig vom Alter der Kinder erlaubt ist. Dies sei in vielen Landkreisen gängige Praxis und garantiere eine gewisse Flexibilität für die Tagespflegepersonen, was wiederum das Angebot der Kindertagespflege für viele Eltern attraktiv mache, erläuterte Paul Huber, Mitglied des Vorstandes des Landesverbandes Kindertagespflege. Man einigte sich darauf, in gemeinsamen Gesprächen einen Prozess zu erarbeiten, der zum einen die Berufsfreiheit und die wirtschaftliche Situation der Tageseltern honoriere und gleichzeitig den hohen Qualitätsstandards der Kindertagespflege in der Ortenau Rechnung trage.
Auch bei weiteren Punkten, zum Beispiel die Ausstellung einer Pflegeerlaubnis nach einer bestimmten Anzahl absolvierter Qualifizierungsstunden, einigten sich Jugendamt und freie Träger darauf, intensiv im Gespräch zu bleiben um hier zu einer tragfähigen Lösung zu kommen.
Auch Marion Gentges war mit dem Gesprächsverlauf sehr zufrieden: „Es freut mich, dass alle wichtigen Akteure der Kindertagespflege von dem Gesprächsangebot Gebrauch gemacht haben. Durch den direkten Austausch konnten Positionen dargelegt und Verbesserungsvorschläge und Anregungen auf Augenhöhe diskutiert werden. Aus meiner Sicht die Voraussetzung dafür, die guten Strukturen der Kindertagespflege in der Ortenau für alle Beteiligten noch besser zu machen.“

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Fördermittel für das Unternehmen zermet Zerspanungstechnik in Lahr

„Unsere Wirtschaft und insbesondere der Mittelstand leisten einen großen Beitrag dafür, dass wir zu einer der wirtschaftlich stärksten und innovativsten Regionen der Welt gehören. Damit unser Standort auch weiterhin Technologieführer bleibt, fördert das Land gezielt einzelne Unternehmen“, so Marion Gentges MdL. Zuvor hatte das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz die Liste der Unternehmen und Gemeinden bekanntgegeben, die über die Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ finanzielle Zuwendungen erhalten. Die Förderlinie, die sich zur Hälfte aus Fördermitteln aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zusammensetzt, umfasst in diesem Jahr eine Gesamtfördersumme von 3,5 Mio. Euro. Der zuständige Bewertungsausschuss hat in der achten Tranche 10 Projekte im ganzen Land ausgewählt. Unterstützt werden gezielt Unternehmen im ländlichen Raum bei der Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer Dienstleistungen und Produkte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich der Ressourcen- und Energieeffizienz.

„Die Aufnahme der zermet Zerspanungstechnik GmbH & Co. KG aus Lahr in das Förderprogramm ist ein toller Erfolg für das Unternehmen und die Region. Durch die Fördermittel können das Betriebsgebäude aufgestockt und die Fertigungskapazitäten erweitert werden“, freut sich Marion Gentges MdL.