Ettenheim darf nun die Zusatzbezeichnung „Barockstadt“ führen

Große Freude herrscht bei den beiden Landtagsabgeordneten Sandra Boser und Marion Gentges über die Genehmigung der Zusatzbezeichnung „Barockstadt“ für die Stadt Etten-heim aus ihrem Wahlkreis.

Sandra Boser MdL sieht hierin vor allem eine passende Würdigung des denkmalgeschützten barocken Stadtkerns: „Der Erhalt solcher Kulturdenkmäler ist von enormer Bedeutung, denn sie prägen unsere Heimat, sind Teil unserer Geschichte und es gilt, sie auch für die nächsten Generationen zu bewahren.“

Ab dem 01. Oktober 2022 darf nun u. a. das Ortsschild von Ettenheim um die zusätzliche Be-zeichnung ergänzt werden und so freuen sich die Landtagsabgeordneten bereits auf ihren nächsten Besuch dort, um Bürgermeister Metz persönlich hierzu gratulieren zu können.

„Das wunderschöne und sehr besondere Stadtbild von Ettenheim mit seinen vielfältigen his-torischen Wurzeln begeistern mich bei jedem Besuch dort aufs Neue und ich bin überzeugt, dass die Zusatzbezeichnung eine durchweg positive Wirkung für die Kommune und ganz be-stimmt auch für ihre touristische Attraktivität haben wird“ betont die Abgeordnete Marion Gentges abschließend.

Die in der Firma Supfina gelebten Werte und das regionale Verantwortungsgefühl tragen zum Erfolg bei und stärken somit auch unsere Wirtschaftsregion.

Im Rahmen einer Tour durch ihren Wahlkreis stattete die Landtagsabgeordnete Marion Gentges am 11. August 2022 der Firma Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG in Wolfach einen Besuch ab und wurde dort von Geschäftsführer Christoph Siegel und der Kaufmännischen Leiterin Anita Kienzler herzlich empfangen.

Bei einem gemeinsamen Rundgang durch das Betriebsgebäude bekam die Abgeordnete u.a. einen Einblick in das Testcenter sowie den Messraum, der mit modernster Messtechnologie ausgestattet ist. So bekam sie ein umfangreiches und beeindruckendes Bild von der Firma geboten, welche in den Technologien der Oberflächenbearbeitung weltweit führend ist.

In dem anschließenden Gesprächsaustausch berichtete Geschäftsführer Christoph Siegel der Landtagsabgeordneten von einer großen Auftragslage für das Unternehmen, so dass die Firma finanziell gut aufgestellt ist. Ein enorm wichtiges Anliegen ist der Geschäftsleitung die Stärkung der heimischen Wirtschaft, was sich auch darin niederschlägt, dass 80 % der benötigten Güter in einem Umkreis von 200 km eingekauft werden. Auch das gute kollegiale Miteinander unter den etwa 170 Mitarbeitern, die überwiegend aus der direkten Region kommen, wurde hervorgehoben.

Die Abgeordnete betonte abschließend: „Die Unternehmenskultur der Firma Supfina ist ein wichtiger Faktor, der für mich maßgeblich für deren Erfolg steht und somit wichtiger und unerlässlicher Bestandteil auch für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens ist.“

Eine gute und schnelle Integration von Geflüchteten ist nicht nur ein Gebot von Humanität, sondern sollte angesichts des sich zuspitzenden Arbeitskräftemangels auch in unser aller Interesse stehen.

Die Firma Kiefer Schweißtechnik GmbH aus Meißenheim durfte sich über den Besuch der Landtagsabgeordneten Marion Gentges freuen.

Bei einem Rundgang durch das Unternehmen bekam die Abgeordnete einen Einblick in das Tätigkeitsfeld des Unternehmens, welches hauptsächlich Schweißarbeiten für die DB Netz AG sowie Verkehrsbetriebe durchführt.

Im anschließenden gemeinsamen intensiven Gespräch tauschten sich Geschäftsführer Gottfried Kiefer und ein Team von Abteilungsleitern mit der Abgeordneten über verschiedene Themen aus. Schwerpunkte hierbei waren u. a. das Fachkräfteeinwanderungsgesetz und die hohe Bürokratisierung, gerade auch im Hinblick auf die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen.

Wie viele andere Unternehmen ist auch die Firma Kiefer Schweißtechnik GmbH von der Abwanderung von Fachkräften in zunehmendem Maße betroffen. Die Findung neuer Mitarbeiter und Auszubildender wird immer schwerer und so waren sich die Gesprächsteilnehmer einig, dass das Augenmerk noch stärker auf die Integration von Migranten in den hiesigen Arbeitsmarkt gelegt werden müsste.

Die Abgeordnete, die zudem auch Ministerin der Justiz und für Migration im Land ist, betonte abschließend: „In vielen Branchen wird immer mehr händeringend nach Arbeitskräften gesucht und so müssen wir noch bessere Perspektiven gerade auch für Zugewanderte bieten.“

Land fördert Sanierung der Silbermann-Mühleisen-Orgel der Evangelischen Kirche Meißenheim mit 24.320 Euro

Marion Gentges MdL und Sandra Boser MdL: „Denkmalschutz bewahrt die Erinnerung an unsere Geschichte“

Meißenheim – Das Land Baden-Württemberg fördert den Erhalt und die Sanierung von Kulturdenkmalen. Sandra Boser MdL und Marion Gentges MdL freuen sich, dass 24.320Euro aus der ersten Tranche des Denkmalförderprogrammes 2022 in die Sanierung, Restaurierung und Konservierung der Silbermann-Mühleisen-Orgel der Evangelischen Kirche in Meißenheim fließen.

„Denkmale sind sichtbare Zeichen unserer Vergangenheit und Gegenwart zugleich. Ihr Schutz ist ein Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber unserer Kultur und Geschichte. Die Landesregierung stellt sicher, dass diese Monumente in gutem Zustand erhalten bleiben“, so Gentges.

In der ersten Tranche fördert das Land mit rund 5,3 Millionen Euro den Erhalt von 68 Kulturdenkmalen – darunter private, kirchliche und kommunale Denkmale. Generell unterstützt das Land alte Kirchen und Klöster, Burgruinen, historische Ortskerne oder Wohnhäuser und alte Industrieanlagen durch staatliche Zuschüsse. Das Land erhält das Geld überwiegend aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.

Ziel des Denkmalförderprogrammes ist der Schutz der mehr als 96 000 Bau- und Kunstdenkmale sowie der mehr als 82 000 archäologischen Denkmale in Baden-Württemberg. „Mit dieser Vielfalt zählt das Land-Baden-Württemberg zu einem der kulturell und historisch reichsten Lebensräume Deutschlands. Die Denkmale prägen unsere Ortsbilder und sorgen für Lebensqualität und touristische Attraktivität in unserer Heimat. Dies zeigt: Es lohnt sich, die zahlreichen Bau- und Kunstwerke wie die Silbermann-Mühleisen-Orgel für die nächsten Generationen zu bewahren“, so Boser.

Gemeinden Friesenheim und Seelbach erhalten vom Land im Rahmen der Was-serwirtschaftsförderung Zuschüsse

Marion Gentges MdL und Sandra Boser MdL: „Gerade das letzte Jahr hat uns allen deutlich aufgezeigt, welche verheerenden Folgen auftretende Extremwetterereignisse haben können. Wir begrüßen daher ganz ausdrücklich die wichtigen und notwendigen Investitionen in diesen Bereichen.“

Die beiden Landtagsabgeordneten freuen sich, dass auch Gemeinden aus ihrem Wahlkreis vom Förderprogramm „Wasserwirtschaft“ profitieren werden.

So wird in Friesenheim der Neubau einer Trinkwasser-Förderleitung vom Hochbehäl-ter Mittelzone zum Hochbehälter Heiligenzell mit Pumpwerk mit einem Betrag von 368.000 € gefördert. Die Gemeinde Seelbach erhält einen Zuschuss von 45.500 € für ihr Konzept zum Management von Starkregenereignissen.

Das Förderprogramm „Wasserwirtschaft“ unterstützt u. a. Investitionen zur Verbesse-rung der Wasserqualität, der Gewässerökologie und des Hochwasserschutzes. Insge-samt stellt das Umweltministerium den Städten und Gemeinden in Baden-Württem-berg im Jahr 2022 im Rahmen des Förderprogramms über 180 Millionen Euro zur Ver-fügung. Davon kommen rund 48 Millionen Euro dem Hochwasserschutz und der Ge-wässerökologie zu Gute. Für die Wasserversorgung sind rund 43 Millionen Euro vor-gesehen.

Beide Abgeordnete betonen abschließend die Notwendigkeit des Förderprogramms: „Die Wasserversorgung und unsere Gewässer werden vor immer größer werdende Herausforderungen gestellt. Wir sollten daher gerade auf diese Bereiche ein noch grö-ßeres Augenmerk legen – zum Schutz unserer Umwelt sowie unserer Infrastruktur.“