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Zusammenarbeit von Bund und Ländern wichtig für die Entwicklung passgenauer Förderkonzepte für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler

Unter dem Motto „Leistung macht Schule“ startet am 1. Februar die Bund-Länder-Initiative zur Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler. Die bundesweite Initiative wird in den kommenden zehn Jahren mit 125 Millionen Euro gefördert, 39 Schulen der insgesamt 300 teilnehmenden stammen aus Baden-Württemberg. Neben der Erarbeitung von passgenauen Förderkonzepten geht es insbesondere um die qualitative Weiterentwicklung des Bildungswesens in Deutschland. „Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat 7 regionale Cluster definiert, die eine Netzwerkbildung vor Ort ermöglichen. Es ist ein voller Erfolg, dass neben dem Scheffel-Gymnasium Lahr, das den Kern des Netzwerks bildet, mit der Nikolaus-Christian-Sander-Werkrealschule aus Teningen und der Fritz-Boehle-Werkrealschule aus Emmendingen insgesamt drei Schulen aus der Region ausgewählt wurden“, so Marion Gentges MdL. In einem ersten Schritt werden von den Schulen Konzepte für eine leistungsfördernde Schulentwicklung erarbeitet. Wissenschaftler stehen dabei beratend zur Verfügung, evaluieren die erarbeiteten Konzepte und überprüfen sie aus Praxissicht auf ihre Wirksamkeit.
In einem zweiten Schritt werden die Ergebnisse dann in die Fläche getragen. „Durch die wissenschaftliche Begleitung durch einen deutschlandweiten Forschungsverbund stehen den Schulen während der gesamten Projektphase kompetente Projektpartner zur Verfügung, die für eine enge Verzahnung von Schule und Wissenschaft sorgen und einen bedeutenden Beitrag für die Gewinnung neuer Erkenntnisse liefern“, so Landtagsabgeordnete Gentges abschließend.